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Was ist exponentielle Wachstum?

Exponentielles Wachstum ist ein Schlagwort geworden. Ein Schlagwort, das man heutzutage immer öfter hört. Doch leider findet man mindestens ebenso oft Leute, die nicht wissen was dieses inzwischen geflügelte Wort genau bedeutet. Exponentielles Wachstum ist eine der wichtigsten Bestandsgrößen innerhalb des gesamten Wachstumsprozesses der Wirtschaft. Als solche ist diese spezielle Art des Wachstums selbstverständlich eine der wichtigsten, in Bezug auf den wirtschaftlichen Erfolg gesehen. Vereinfacht gesagt, beschreibt das exponentielle Wachstum ein mathematisches Wirtschaftsmodell, dass die jeweiligen Bestandsgrößen in jeweils gleichen Zeitschritten um denselben Faktor verändert werden. Exponentiell bedeutet hierbei zwar theoretisch sowohl einen Anstieg, als auch einen Abfall, beim Wachstum ist allerdings logischerweise nur der Anstieg dieses Wertes gemeint.
Das exponentielle Wachstum wirkt sich dergestalt aus, dass die Änderung einer festen Bestandsgröße erfolgt. Diese Änderung sieht so aus, dass die Bestandsgrößen nicht konstant anwachsen, sondern in Proportion zum Bestand gesehen. Das positive Wachstum der alten Bestandsgröße wird so berechnet, indem dem jeweiligen alten Wert ein festes Vielfaches hinzuaddiert wird. Bei negativem Wachstum wird dieser feste Wert abgezogen. Das Ergebnis ist somit das Ergebnis exponentiellen Wachstums, das sich beliebig lange ausdehnen kann. Wirtschaftlicher Erfolg kann anhand dessen gemesssen werden.

Wie wirkt sich exponentielles Wachstum auf Wirtschaft und Finanzen aus?

Grundsätzlich gibt es zwei Bereiche innerhalb der Wirtschaft, in denen sich diese spezielle Form des Wachstums auswirkt:
- Beim Schneeballsystem
und
- beim Zinsenszins.
Bei dem ersten Beispiel wirkt sich das exponentielle Wachstum so aus, dass die Anzahl der jeweiligen Teilnehmer exponentiell anwächst. Grundsätzlich werben hier die Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens neue Mitarbeiter und Kunden an, wobei eine feste Anzahl an neue Rekrutierungen vorgeschrieben ist. Diese neuen Mitarbeiter rekrutieren wiederum die selbe Anzahl an neuen Mitarbeitern, wodurch das exponentielle Wachstum erreicht ist. Auch Schenkkreise und Kettenbriefe basieren auf diesem Modell.

Der Zinseszins ist ebenfalls ein gutes Beispiel für exponentielles Wachstum. Die Zinsen werden in diesem Beispiel dem Kapital zugeschlagen, und zwar über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Die Besonderheit liegt allerdings dabei, dass die dem Kapital zugerechneten Zinsen ebenfalls wieder verzinst werden, wodurch der berühmt-berüchtigte Zinsenszins entsteht. Das bedeutet, das eingesetzte Kapital wächst hierbei exponentiell an, da der Zins, und somit auch das Kapital, über einen festgelegten Zeitraum mit einer festgelegten Rate anwächst. Der exponentielle Verfall hingegen, beschreibt einen anderen Vorgang.